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Parodontitis

 

Die beiden Hauptformen der Parodontalerkrankungen sind die Gingivitis und die Parodontitis. Bei der Gingivitis handelt es sich um eine Entzündung des Zahnfleischs, bei der es noch nicht zu einer Zerstörung des Gewebes gekommen ist. Unbehandelt kann sich jedoch aus ihr eine Parodontitis entwickeln.

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine bakteriell bedingte Entzündung, bei der es bereits zu einer weitgehend irreversiblen Zerstörung von Teilen des Zahnhalteapparates gekommen ist.

Unbehandelt kann Parodontitis zum Zahnverlust führen. Bei Erwachsenen sind Parodontalerkrankungen die Hauptursache für Zahnverlust. Außerdem erhöht eine unbehandelte Parodontitis das Risiko für Herzerkrankungen und Diabetes.


Symptome einer Parodontitis:
Parodontalerkrankungen sind gewöhnlich schmerzlos. Daher werden sie häufig vom Patienten selbst nicht bemerkt.

Folgende Anzeichen können auf eine Erkrankung des Zahnbetts hindeuten:
  Zahnfleischbluten beim Putzen
  Rotes, geschwollenes oder empfindliches Zahnfleisch
  Zahnfleisch, das sich von den Zähnen zurückgezogen hat
  Mundgeruch
  Lockere Zähne


Die Behandlung einer Parodontitis:
Die Behandlung der Parodontitis richtet sich nach der Art und Schwere der Erkrankung. Am Anfang steht die sorgfältige Diagnose und eine Prüfung der Zahnbeweglichkeit. Danach erfolgen eine Zahnfleischtaschen-Messung und eine Röntgenaufnahme. Im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung werden sämtliche Zahnbeläge entfernt. Sind sehr tiefe Taschen vorhanden, kann es erforderlich sein, die Taschen chirurgisch zu behandeln. Unter bestimmten Umständen ist es sinnvoll,  die Behandlung durch ein Antibiotikum zu ergänzen.

Von ganz entscheidender Bedeutung für den dauerhaften Erfolg ist die Nachsorge. Sie hängt stark von der Mitarbeit bei der täglichen Zahnpflege ab. Im Rahmen der Nachsorge werden die Zähne gereinigt und der Zustand des Zahnfleischs kontrolliert.

© 2018 - Zahnarztpraxis Sven Roland